Glossar: Direkte Demokratie

bedeutet, dass Bürger*innen selbst über politische Fragen entscheiden.
Deutschland ist eigentlich eine repräsentative Demokratie. Das heißt, Bürger*innen wählen Vertreter*innen, z.B. den Stadt- oder Gemeinderat bzw. Kreistag, aber auch den Bundestag. Diese Vertreter*innen tragen ein Mandat und treffen die politischen Entscheidungen.

In einer direkten Demokratie hingegen stimmen die Bürger*innen selbst über diese politischen Entscheidungen ab. Die Behörden setzen die Entscheidungen dann um. Die Idee hinter der direkten Demokratie ist, dass der Wille des Volkes so direkt und unverändert wie möglich umgesetzt werden kann, da der Wille der Bürger*innen nicht durch ihre Repräsentant*innen in den Volksvertretungen verzerrt werden kann. Die Schweiz ist ein bekanntes Beispiel , da ihr politisches System sehr viele direktdemokratische Elemente hat. Auch das deutsche politische System hat ein paar direktdemokratische Elemente, wie das Bürger*innenbegehren und den Bürger*innenentscheid auf kommunaler Ebene. So können Bürger*innen ihre Kommune direkt mitgestalten.

Quelle: Direkte Demokratie | bpb.de

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