Glossar: Freie Wählergruppe

ist ein Zusammenschluss von Bürger*innen, die keiner Partei zugehörig sind. Sie treten bei Wahlen auf kommunaler Ebene an, zum Beispiel für den Gemeinde- oder Stadtrat. Auch Menschen ohne Parteizugehörigkeit können bei Kommunalwahlen kandidieren und gewählt werden. Parteien und größere politische Gruppen verfügen oft über feste Strukturen, Erfahrung im Wahlkampf und organisatorische Unterstützung. Kleinere Parteien oder neue Wähler*innengruppen müssen sich diese Unterstützung dagegen häufig erst aufbauen. Manche Freie Wähler*innengruppen sind allerdings schon lange in einer Kommune aktiv und gut organisiert. Je nach Bundesland brauchen Wähler*innengruppen außerdem eine bestimmte Anzahl an Unterstützungsunterschriften, um zur Wahl zugelassen zu werden.

Freie Wähler*innengruppen entstehen oft, weil Bürger*innen mit den Angeboten oder politischen Positionen der Parteien nicht zufrieden sind und eigene Ideen für ihre Kommune vertreten möchten. Manchmal entstehen sie auch aus Bürger*inneninitiativen oder gemeinsamen Anliegen zu bestimmten Themen vor Ort.

Quelle: Wählervereinigungen | bpb.de

← Zurück
Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren Sie unseren Newsletter
Impulse, Veranstaltungen, Tipps und Best Practices sowie neue Studien und Initiativen rund um das Thema Frauen in der Politik - damit sich Frauen in ihrer Vielfalt in der Politik engagieren können und wollen.

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die Datenschutzbestimmungen.

Ein Projekt der EAF Berlin in Kooperation mit dem Deutschen LandFrauenverband