Glossar: Freie Wählergruppe
ist ein Zusammenschluss von Bürger*innen, die keiner Partei zugehörig sind. Sie treten bei Wahlen auf kommunaler Ebene an, zum Beispiel für den Gemeinde- oder Stadtrat. Auch Menschen ohne Parteizugehörigkeit können bei Kommunalwahlen kandidieren und gewählt werden. Parteien und größere politische Gruppen verfügen oft über feste Strukturen, Erfahrung im Wahlkampf und organisatorische Unterstützung. Kleinere Parteien oder neue Wähler*innengruppen müssen sich diese Unterstützung dagegen häufig erst aufbauen. Manche Freie Wähler*innengruppen sind allerdings schon lange in einer Kommune aktiv und gut organisiert. Je nach Bundesland brauchen Wähler*innengruppen außerdem eine bestimmte Anzahl an Unterstützungsunterschriften, um zur Wahl zugelassen zu werden.
Freie Wähler*innengruppen entstehen oft, weil Bürger*innen mit den Angeboten oder politischen Positionen der Parteien nicht zufrieden sind und eigene Ideen für ihre Kommune vertreten möchten. Manchmal entstehen sie auch aus Bürger*inneninitiativen oder gemeinsamen Anliegen zu bestimmten Themen vor Ort.
Quelle: Wählervereinigungen | bpb.de
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