Alle an den Tisch! Warum Kommunen mehr Beteiligung wagen sollten und wie sie konkret funktionieren kann

Beteiligung kann Vertrauen in die Politik stärken – wenn sie die Menschen vor Ort wirklich erreicht. Doch viele Kommunen stehen vor der Herausforderung, gerade diejenigen einzubeziehen, die sich seltener äußern oder klassische Beteiligungsangebote nicht nutzen. Die Veranstaltung zeigt, wie unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zu Beteiligung stehen, was besonders schwer erreichbare Menschen brauchen und wie Kommunen mit konkreten Praxisbeispielen mehr Menschen an den Tisch holen können.
Datum: 16.04.2026, 19:30 bis 21:00 Uhr
Ort: online

Über die Veranstaltung

Wie können Kommunen Bürger*innen besser in Entscheidungen einbinden – und damit Vertrauen und Legitimation politischer Prozesse stärken? Viele Städte und Gemeinden wollen Beteiligung ermöglichen, stoßen aber auf eine zentrale Herausforderung: Denn häufig beteiligen sich immer die gleichen Menschen, während andere Gruppen kaum erreicht werden. 

Die Online-Veranstaltung nimmt diese Frage aus zwei Perspektiven in den Blick: Gesellschaftstypische Muster im Hinblick auf Demokratie und Beteiligung sowie kommunale Praxis. 

Zum Einstieg gibt Lisa Höhn von More in Common Deutschland einen Impuls zur Rolle von Beteiligung für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Im Mittelpunkt steht dabei die Forschung von More in Common, die unterschiedliche gesellschaftliche Typen beschreibt. Sie zeigt, wie diese jeweils auf die Gesellschaft und Politik blicken und was sich daraus für mögliche Beteiligungsformate ableiten lässt. Dabei wird insbesondere ein Blick auf das unsichtbare Drittel bzw. Menschen, die sich in der Gesellschaft eher weniger wertgeschätzt fühlen und sich mehr Mitsprache wünschen, geworfen. 

Im zweiten Teil der Veranstaltung richten wir den Blick auf die Praxis: In drei kurzen Spotlights stellen Praktiker*innen und Initiativen konkrete Beteiligungsprojekte vor. Sie zeigen, wie Bürger*innenbeteiligung vor Ort umgesetzt werden kann und welche Ansätze sich für sie bewährt haben.

Die Referentin

Lisa Höhn ist als Associate Partnerschaften bei der internationalen gemeinnützigen Forschungsorganisation More in Common tätig. Sie begleitet und berät Partner*innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung bei der Anwendung der Gesellschaftsforschung von More in Common in der Praxis. Sie hat Kultur- und Sozialanthropologie und Soziologie in München und Freiburg studiert.

 

 

Spotlight-Praxisbeispiele: Was können Kommunen tun?

  • Vom Parkplatz auf die Bühne: Einblicke in die Projekte “RedeZeit” und “SpielZeit” in der Stadt Singen,
    vorgestellt durch Udo Engelhardt vom Vorstand der TAFEL im Landkreis Konstanz
  • Beteiligung per Losverfahren: “Brandis legt LOS” und der Jugendbeirat Brandis,
    vorgestellt durch Carl Deichert von der Initiative “Es geht LOS” gemeinsam mit Mitgliedern des Jugendbeirats der Stadt Brandis

Einladung zur Beteiligung 

Wir schauen gemeinsam auf die Praxis und stellen dabei zwei Beispiele zur Umsetzung von Beteiligungsformaten vor. Gerne möchten wir Ihnen als Teilnehmenden auch die Möglichkeit geben, einen Vorschlag für ein – aus Ihrer Sicht – besonders gelungenes Beteiligungsformat einzubringen. Wenn Sie sich auch vorstellen können, dieses Format oder Beispiel vorzustellen, teilen Sie uns dies gerne bei der Anmeldung im entsprechenden Feld mit.

Agenda der Veranstaltung

Hier finden Sie das vollständige Programm.

 

Hausrecht & Verhaltenskodex für respektvolles Miteinander

Im Rahmen der Veranstaltungen der EAF Berlin soll ein diskriminierungsfreies und respektvolles Miteinander gepflegt werden.
Wir erwarten von allen an der Veranstaltung Beteiligten, die Prinzipien Gleichberechtigung, Toleranz und Antidiskriminierung zu respektieren. Unsachliche bzw. personenbezogene Anfeindungen oder demokratiefeindliche Äußerungen sind mit einer Teilnahme an der Veranstaltung unvereinbar. Wir dulden keine Form von Belästigung, Diskriminierung, Einschüchterung oder unangemessenem Verhalten.

Mit Ihrer Teilnahme stimmen Sie zu, die Grundsätze der Veranstaltung zu achten.

Als Veranstalter behält sich die EAF Berlin vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen, wenn gegen diese Grundsätze verstoßen wird.

Anmeldung und Teilnahme

Anmeldung Fachforum "Alle an den Tisch! Warum Kommunen mehr Beteiligung wagen sollten und wie sie konkret funktionieren kann"

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Ein Projekt der EAF Berlin in Kooperation mit dem Deutschen LandFrauenverband