Glossar: Antifeminismus

ist eine Ideologie und politische Strategie, die sich aktiv und organisiert gegen Feminismus richtet. Feindbilder des Antifeminismus sind zum Beispiel: Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit, Frauenbewegungen, queere Menschen bzw. die LGBTQIA+ – Community, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt und vielfältige Familienmodelle. Im Antifeminismus kommen oft Misogynie, also Frauenhass, oder die starke Abwertung von Frauen und Sexismus zusammen.

Antifeminismus gilt auch als “Brückenideologie”. Das bedeutet, dass er sich oft mit anderen extremen oder diskriminierenden Ideologien, wie Rassismus, Homophobie oder autoritären politischen Ideen, verbindet. Menschen kommen so über ihn zu anderen menschenfeindlichen Einstellungen.

Antifeminismus zeigt sich vor allem darin, dass feministische Ideen als schlecht dargestellt werden sowie dass Menschen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen, angegriffen oder beleidigt werden und so aus Diskussionen oder der Öffentlichkeit verdrängt werden. Das passiert sowohl online, also in den sozialen Medien, als auch offline, also zum Beispiel bei Demonstrationen oder Kampagnen.

Quellen:

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Ein Projekt der EAF Berlin in Kooperation mit dem Deutschen LandFrauenverband