Eine erwachsene Hand hält die Hand eines Neugeborenen.

Stillfreundliche Kommune – Leitfaden für familienfreundliche Strukturen

Stillfreundliche Kommunen bieten geschützte Bereiche zum Stillen in öffentlichen Gebäuden, steigern ihre Attraktivität für junge Familien und fördern aktiv die Akzeptanz des Stillens im öffentlichen Raum – mit Vorbildcharakter.

Mit der Initiative Stillfreundliches Thüringen setzt das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie ein starkes Zeichen für eine familienfreundliche und gleichstellungsorientierte Gesellschaft. Ziel des Projekts ist es, das Stillen im öffentlichen Raum zu enttabuisieren, stillende Mütter zu unterstützen und für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz zu sorgen.

In Kooperation mit verschiedenen Partnern – von Cafés über Behörden bis hin zu Kultureinrichtungen – werden Orte ausgezeichnet, an denen stillende Mütter willkommen sind. Diese sogenannten stillfreundlichen Orte tragen eine gut sichtbare Kennzeichnung und verpflichten sich dazu, Frauen beim Stillen zu unterstützen – ohne Konsumzwang, mit Rückzugsorten und einem klaren Bekenntnis zur Willkommenskultur.

Die Initiative verbindet praktische Unterstützung mit einem politischen Anliegen: Sie schafft öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Vereinbarkeit und trägt dazu bei, gesellschaftliche Rahmenbedingungen für Mütter zu verbessern. Die Website www.stillfreundliches-thueringen.de bietet eine interaktive Karte aller Partnerorte sowie Informationen für Interessierte und Unterstützer*innen.

Dieses Praxisbeispiel zeigt, wie niedrigschwellige, sichtbare Maßnahmen zur Gleichstellung und Teilhabe beitragen können – gerade auch im ländlichen Raum.

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Ein Projekt der EAF Berlin in Kooperation mit dem Deutschen LandFrauenverband