Parität in der Politik: Deutschland und Frankreich im Dialog

Wie steht es um die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Kommunalpolitik in Deutschland und Frankreich? Welchen Schutz brauchen gewählte Frauen – insbesondere Bürgermeisterinnen – vor Gewalt und Anfeindungen im politischen Alltag? Und wie lässt sich der Status von Mandatsträger*innen so gestalten, dass er echte Gleichstellung ermöglicht?
Gruppe an Frauen bei einer Besprechung
Datum: 02.11.2026, 18:30 bis 21:00 Uhr
Ort: Bundesstiftung Gleichstellung, Karl-Liebknecht-Str. 34, 10178 Berlin

Diesen und weiteren Fragen widmet sich eine deutsch-französische Gesprächsrunde in der Bundesstiftung Gleichstellung. Die Veranstaltung wird mit einem Grußwort von First Lady Elke Büdenbender eröffnet.

Auf dem Podium diskutieren unter anderem Murielle Fabre, Generalsekretärin des Verbands der französischen Bürgermeister*innen (Association des Maires de France) und erste Frau in diesem Amt sowie Bürgermeisterin von Lampertheim (Bas-Rhin), und Reine Lepinay, Co-Präsidentin des Vereins „Elles aussi“ und über zwei Amtszeiten Mitglied des Hohen Rates für Gleichstellung (Haut Conseil à l’Égalité). Beide bringen langjährige Erfahrungen aus der französischen Kommunalpolitik und ihrem Engagement für Parität ein.

Freuen Sie sich auf einen spannenden deutsch-französischen Austausch über die Situation von Frauen in der Politik, ihre Herausforderungen und die notwendigen Schritte hin zu mehr Parität. Die Veranstaltung wird simultan ins Deutsche und Französische übersetzt. Im Anschluss bietet ein Get-together Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung.

Hausrecht & Verhaltenskodex für respektvolles Miteinander

Ziel dieser Veranstaltung sind Informationsvermittlung und Austausch zu den Themen Chancengleichheit und Vielfalt sowie die Stärkung von marginalisierten Gruppen in der Politik. Ein respektvolles, diskriminierungsfreies und inklusives Miteinander ist zentraler Grundsatz dieser Veranstaltung. Wir dulden keine Form von Diskriminierung, Belästigung oder Anfeindung – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Behinderung, Aussehen, Religion, oder Sprache.

Wir erwarten von allen Teilnehmenden, Referierenden und Partner*innen ein wertschätzendes Verhalten. Demokratiefeindliche, diskriminierende oder unsachliche Beiträge sowie ein Engagement gegen Gleichstellungspolitik oder für die Unterstützung von gruppenbezogenen Ungleichwertigkeitsvorstellungen widersprechen den Grundsätzen der Veranstaltung.

Als Veranstalterin behält sich die EAF Berlin vor, bei Verstößen von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Der Schutz zivilgesellschaftlicher Räume und von Personen, die von Diskriminierung und Anfeindung betroffen sein könnten, steht im Sinne eines Safer Spaces für uns an erster Stelle.

Mit Ihrer Teilnahme erkennen Sie diese Grundätze als veranstaltungsbezogenen Verhaltenskodex an.

Anmeldung und Teilnahme

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Ein Projekt der EAF Berlin in Kooperation mit dem Deutschen LandFrauenverband